Wer einen ambulanten Pflegedienst das erste Mal in Anspruch nehmen möchte bzw. für einen Angehörigen beauftragt, steht häufig vor vielen Problemen, die sich in einem kaum durchschaubaren Dschungel von Informationen und Anträgen befinden.

Der gesetzliche Hintergrund ist kompliziert, da unterschiedliche Gesetze relevant sind. Oft kommen mehrere Kostenträger, teilweise auch parallel, für die Übernahme der Pflegekosten in Frage.

Krankenpflege Diekena hat für Sie viele Fragen gesammelt, die uns Hilfesuchende im Laufe der Jahre immer wieder gestellt haben. Selbstverständlich stehen wir Ihnen sehr gerne zu einem individuellen Beratungsgespräch zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an.

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Wie schnell können Sie mit der Versorgung beginnen?

Wir können meist noch am gleichen Tag nachdem Sie uns informiert haben mit der Versorgung starten.

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Welche Kosten fallen an?

Wir führen ein Aufnahmegespräch und stellen mit Ihnen zusammen die nötigen Anträge zur Kostenübernahme. Sie erhalten unverzüglich einen detaillierten Kostenvoranschlag damit Sie sich einen Überblick verschaffen können.

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Wie oft kommen Sie?

Wir kommen so oft wie es pflegerisch notwendig und sinnvoll ist.

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Wie viele Pflegekräfte kommen?

Sie werden in eine feste Tour geplant und von 1-2 wechselnden Pflegekräften versorgt. Im Spätdienst und am Wochenende lernen Sie unsere Wochenend-Pflegekräfte kennen.

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Wie sind Sie erreichbar?

Wir sind 24 Stunden per Bereitschafttelefon erreichbar und in unseren Bürozeiten direkt vor Ort.

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Kommen Sie auch am Wochenende?

Wir kommen so oft wie es pflegerisch notwendig und sinnvoll ist. Das bedeutet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr.

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Wie viel Zeit nehmen Sie sich für die Klienten?

Auch wir müssen kalkulieren, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Trotzdem nehmen wir uns Zeit für unsere Klienten. Ganz nach dem Motto:

Wir pflegen zu helfen.

Wir pflegen, wie auch wir gepflegt werden möchten!

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Kommen Sie stets pünktlich?

Schon bei der Tourenplanung berücksichtigen wir kleine Verzögerungen mit ein. Zudem sind wir überwiegend in der Region tätigt, so dass wir nur geringere Wegstrecken zurücklegen müssen, d.h. auch weniger Fahrtzeiten und somit mehr Zeit beim Klienten.

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Was versteht man unter Behandlungspflege und wer trägt hierfür die Kosten?

Die Krankenversicherung trägt die Kosten für den Einsatz eines Pflegedienstes im Rahmen der Behandlungspflege, wenn die Behandlung:

  • medizinisch notwendig ist,
  • vom Arzt verordnet ist und
  • die Pflege von keiner im gleichen Haushalt lebenden Person übernommen werden kann.

Die Kostenübernahme muss vor Beginn der Behandlungspflege von der Pflegekasse genehmigt werden. Zur Behandlungspflege gehören zum Beispiel:

  • Medikamentenabgabe und Kontrolle
  • Wundversorgung und Verbandwechsel
  • Messen von Blutzucker und Blutdruck
  • Injektionen (z.B. Insulin, etc.)
  • Dekubitusbehandlung
  • Portversorgung
  • Ulcus cruris Behandlung (offene Beine oder Füße)
  • Anlegen von Kompressionsverbänden
  • Blasenkatheter legen
  • Einläufe
  • Sauerstoffverabreichung
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Was ist, wenn ich mit einer Krankenschwester nicht zurechtkomme?

Bei Problemen dieser oder anderer Art wenden Sie sich bitte direkt an die Pflegedienstleitung. Sie kann das Gespräch mit Ihnen und der Krankenschwester führen und Ihnen eine Lösung anbieten.

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Wie erhalte ich eine Pflegestufen und worin liegen die Unterschiede?

Um Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten, ist die Einstufung in eine Pflegestufe notwendig.

Die Pflegestufe gibt an, in welchem zeitlichen Umfang der Patient pro Tag pflegebedürftig ist, wobei zwischen Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) und hauswirtschaftlicher Versorgung (z.B. Einkaufen, Kochen, Aufräumen) unterschieden wird. Der aufgeführte Zeitaufwand unterstellt eine Versorgung durch einen Familienangehörigen oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Person.

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Pflegestufe 0

(Zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz (§ 45a, b)

Gesetzlich ist eine Pflegestufe 0 nicht vorgesehen. Um in der eigenen Wohnung weiterleben zu können, benötigen manchmal jedoch auch Personen regelmäßige Hilfe, ohne einen Bedarf wie für Pflegestufe 1 gefordert zu haben (z.B. Demenzkranke). Dies wird als „erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz“ bezeichnet. Wird diese bescheinigt, besteht Anspruch auf Betreuungsgeld in Höhe von 1.200,- € (Grundbetrag) bzw. 2.400,- € (erhöhter Betrag) pro Jahr.

Die Pflegeversicherung kann die Betreuungspauschale auch Personen bewilligen, bei denen (noch) keine Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde (Pflegestufe 0). Bei Bewilligung der Betreuungspauschale steht diesen Personen auch der halbjährliche Beratungseinsatz zu. Sofern die Betreuungspauschale nicht ausgeschöpft wird, ist eine Übertragung in das folgende Kalenderhalbjahr möglich.

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Pflegestufe 1

Um in Pflegestufe 1 eingestuft zu werden, muss der Pflegebedürftige mindestens 90 Minuten täglich pflegebedürftig sein. Mindestens 45 Minuten davon müssen für mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege (Pflegeleistungen im Bereich der Ernährung, Körperpflege und Mobilität) benötigt werden.

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Pflegestufe 2

In Pflegestufe 2 benötigt der Pflegebedürftige mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe bei der Grundpflege. Der gesamte Zeitaufwand für die Pflege beträgt täglich mindestens drei Stunden, davon sind zwei Stunden für Leistungen im Bereich der Grundpflege (Pflegeleistungen im Bereich der Ernährung, Körperpflege und Mobilität) vorgesehen.

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Pflegestufe 3

Der Pflegebedürftige in Pflegestufe 3 ist täglich rund um die Uhr, auch nachts, hilfebedürftig. Der Zeitaufwand für die Pflege beträgt mindestens fünf Stunden täglich, davon sind vier Stunden für Leistungen im Bereich der Grundpflege (Pflegeleistungen im Bereich der Ernährung, Körperpflege und Mobilität) vorgesehen.

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Wer stellt die Pflegebedürftigkeit fest?

Beurteilung der Pflegebedürftigkeit und Zuordnung zur jeweiligen Pflegestufe erfolgt nach Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Diese Begutachtung findet in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen statt. Die Leistungen werden ab dem Tag gewährt, an dem der Leistungsantrag bei der Pflegekasse eingeht.

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Wie stelle ich einen Antrag zur Pflegestufe?

Wenn Sie den Eindruck haben, die nötigen Hilfeleistungen sind so umfangreich, dass die Voraussetzungen für die Pflegestufe 1, oder für eine Höherstufung erfüllt sein könnten, sollten Sie die Einstufung in eine Pflegestufe bei der Pflegekasse beantragen. Das kann schriftlich gemacht werden und braucht keine Formulare. Die Prüfung ist kostenfrei. Die Pflegekasse ist in der Regel über die Krankenversicherung zu erreichen. Im Rahmen der Begutachtung sollen die Mitarbeiter des MDK Pflegebedürftige und Angehörige individuell beraten. Es ist sinnvoll sich zur Vorbereitung des MDK-Besuchs Notizen zu machen. Wenn sie mit dem Ergebnis der Begutachtung nicht einverstanden sind, haben die Pflegebedürftigen das Recht das MDK-Gutachten einzusehen und können Widerspruch einlegen.
Mit der Pflegereform 2008 wurden die Pflegekassen verpflichtet spätestens nach fünf Wochen die Entscheidung schriftlich mitzuteilen (§ 18 (3) SGB XI).

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Helfen Sie bei der MDK Begutachtung?

Unsere Pflegefachkräfte kommen gerne zu dem MDK-Termin und stehen Ihnen mit professionellen Fachwissen zur Seite.

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Überblick: Das gilt ab 1. Januar 2017

1. Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff wird eingeführt

2. Es gibt ein neues Verfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit, körperliche und geistige Einschränkungen werden gleichberechtigt berücksichtigt.

3. Statt drei Pflegestufen gibt es fünf Pflegegrade

4. Pflegebedürftige Menschen bekommen häufig mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung

5. In der häuslichen Pflege gibt es ein größeres Leistungs-angebot und der Bedarf von Menschen mit dementieller Erkrankung wird besser berücksichtigt

6. Die Möglichkeiten Kurzzeit- und Verhinderungspflege wahrzunehmen werden erweitert

7. Die Pflegeberatung wird ausgebaut

8. Entlastungsangebote für pflegende Angehörige werden erweitert

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Der Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff 2017

Bisher basierte Pflegebedürftigkeit vor allem auf körperlichen Aspekten. Menschen mit dementiellen Erkrankungen wurden daher – trotz ihres Hilfebedarfs – bei der Begutachtung zum Pflegebedarf nicht gleichwertig berücksichtigt.

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff erhebt die Selbständigkeit in wichtigen Bereichen, sowohl bezogen auf körperliche als auch auf geistige Fähigkeiten. So soll eingeschätzt werden, welche Unterstützung benötigt wird. Der zeitliche Umfang des Hilfebedarfs wird nicht mehr erfasst. Es soll eingeschätzt werden welche Selbstständigkeit und Fähigkeit noch vorhanden sind.

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Der neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff 2017– Begutachtungsverfahren und Kriterien

Die Pflegebedürftigkeit wird durch ein Begutachtungsverfahren überprüft. Dabei sind sechs Kriterien entscheidend:

1. Mobilität: körperliche Beweglichkeit, wie zum Beispiel das Fortbewegen innerhalb der Wohnung

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Erkennen von Personen, örtliche Orientierung, Treffen von Entscheidungen im Alltag

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: nächtliche Unruhe, selbstschädigendes Verhalten, Abwehr pflegerischer Maßnahmen

4. Selbstversorgung: sich selbstständig waschen und ankleiden, essen und trinken sowie die Toilette selbstständig nutzen

5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: Medikamente selbstständig einnehmen, eigenständige Arztbesuche, Einhalten von Diätvorschriften

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Tagesablauf gestalten und an Veränderungen anpassen, mit anderen Menschen in Kontakt treten

Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen prüft diese Kriterien und legt anschließend die Einstufung in einen Pflegegrad fest. Dies geschieht mit Hilfe einer Punkteskala.

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Ich pflege selbst, bekomme ich Unterstützung von einem ambulanten Pflegedienst?

Wir als Pflegedienst unterstützen Sie gerne wo wir können. Es besteht die Möglichkeit, die Leistungen der Pflegekasse für Pflege zuhause mit den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes zu kombinieren (Kombination von Geld- und Sachleistung). Darüber hinaus haben Sie Anspruch auf Leistungen der Pflegekasse für Verhinderungspflege und zusätzliche Betreuungsleistungen.

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Wie kommen Pflegebedürftige von Pflegestufen zu Pflegegraden?

Alle Pflegebedürftigen, die bereits eine Pflegestufe haben, inklusive der Pflegestufe 0, müssen sich nicht neu begutachten lassen und auch keinen Antrag für die Überleitung in einen Pflegegrad stellen – dies geschieht ganz automatisch.

Wichtig ist: Jeder, der bereits Leistungen der Pflegeversicherung erhält, bekommt diese auch zukünftig in mindestens gleicher Höhe. Niemand wird schlechter gestellt. Häufig erhalten Sie sogar weitaus höhere Leistungen.

 

Pflegebedürftige ohne eingeschränkte Alltagskompeten:

Pflegestufe bis 31.12.2016 Pflegegrad ab 01.01.2017
I 2
II 3
III 4
Härtefall 5

 

Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Pflegestufe bis 31.12.2016 Pflegegrad ab 01.01.2017
0 und eingeschränkter Alltagskompetenz 2
I und eingeschränkte Alltagskompetenz 3
II und eingeschränkter Alltagskompetenz 4
III und eingeschränkter Alltagskompetenz 5
Härtefall und eingeschränkter Alltagskompetenz 5

Die eingeschränkte Alltagskompetenz (häufig Demenz) bedeutet: Der Betroffene ist vom MDK auf seine geistigen Fähigkeiten hin begutachtet und eingestuft worden. Die kognitive Einschränkung ist im Bescheid der Pflegekasse zu der Pflegestufe gesondert ausgewiesen (§ 45a SGB XI). Diese Personen haben heute Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Höhe von 104,00 Euro bzw. 208,00 Euro.

 

 

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Pflegesachleistungen 2016 / ab 2017

Sachleistung  2016
  Sachleistung ab 2017
Pflegestufe 0

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

   231 € Pflegegrad 2:    689 €
Pflegestufe I

(ohne eingeschränkter Alltagskompetenz)

   468 € Pflegegrad 2:    689 €
Pflegestufe I

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

   689 € Pflegegrad 3: 1.298
Pflegestufe II

(ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

1.144 € Pflegegrad 3: 1.298
Pflegestufe II

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

1.298 € Pflegegrad 4: 1.612 €
Pflegestufe III

(ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

1.612 € Pflegegrad 4: 1.612 €
Pflegestufe III

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

1.612 € Pflegegrad 5: 1.995 €
Pflegestufe III und Härtefall

(mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

1.995 € Pflegegrad 5: 1.995 €
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Pflegegeld 2016 / ab 2017

Einstufung 2016 Pflegegeld 2016
 Pflegegeld ab 2017
Pflegestufe 0

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

123 € Pflegegrad 2: 316 €
Pflegestufe I

(ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

244 € Pflegegrad 2: 316 €
Pflegestufe I

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

316 € Pflegegrad 3: 545 €
Pflegestufe II

(ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

458 € Pflegegrad 3: 545 €
Pflegestufe II

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

545 € Pflegegrad 4: 728 €
Pflegestufe III

(ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

728 € Pflegegrad 4: 728 €
Pflegestufe III

(mit eingeschränkter Alltagskompetenz)

728 € Pflegegrad 5: 901 €
Pflegestufe III und Härtefall

(mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenz)

728 € Pflegegrad 5: 901 €
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Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Die Möglichkeiten Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege in Anspruch zu nehmen, werden ausgeweitet und flexibler gestaltet.

Kurzzeitpflege kann zukünftig acht – statt bisher vier – Wochen pro Jahr in Anspruch genommen werden.

Die Leistungsbeträge für Kurzzeit- und Verhinderungs-pflege können zudem aufeinander angerechnet werden – wenn Sie beispielsweise nicht den vollen Anspruch auf das eine aber mehr vom anderen benötigen.

Während einer Kurzzeitpflege wird die Hälfte des Pflegegeldes für bis zu acht Wochen gewährt.

Während einer Verhinderungspflege wird die Hälfte des Pflegegeldes für bis zu sechs Wochen gewährt.

Verhinderungspflege (1.612 Euro) kann aus dem Budget der Kurzzeitpflege um bis zu 806 Euro (50 % des Anspruchs) auf 2.418 Euro aufgestockt werden.

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Pflegeberatung

Zukünftig kann auch jeder, der Sachleistungen der Pflegeversicherung erhält oder Pflegegeld bezieht, einen Beratungsbesuch in der eigenen Wohnung in Anspruch nehmen. Bei Interesse können Sie sich an uns wenden.

Die Pflegebedürftigen/pflegenden Angehörigen haben Anspruch auf individuelle häusliche Schulungen und Pflegekurse (§ 45 SGB XI). In den Schulungen findet eine pflegepraktische Anleitung statt und es werden Kurse zu krankheitsspezifischen Themen angeboten. Die Pflegekassen sind verpflichtet, diese Schulungsangebote kostenlos anzubieten.

Bei Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit besteht die Möglichkeit sich kostenlos durch die Pflegekasse beraten zu lassen.

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Konnten wir Ihre persönliche Frage nicht beantworten? Kein Problem, rufen Sie uns gerne dazu an.

 

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